Am 7. Februar 1921 versammelten sich in dem damaligen Restaurant Stammen auf der Rheinstrasse ca. 30 Motorsportfreunde und gründeten den „Motor Sport Club 1921 Crefeld“. Auf der ersten Versammlung sprach u.a. Max Schleh, der frühere Sportleiter des ADAC Gau IV Rheinland (heute Gau Nordrhein) und empfahl den Beitritt in den ADAC. Im Herbst 1921 wurde der Club als erster Krefelder Ortsclub in den ADAC aufgenommen. Der Clubname wurde geändert in: „Automobil– und Motorsport-Club 1921 e.V. Krefeld im ADAC“.
Der Zweck der Gründung war:
Die Wahrung der Interessen des Motorsports
Der örtliche Zusammenschluß der Mitglieder auf motorsportlicher und gesellschaftlicher Grundlage und die Durchführung von motorsportlichen Veranstaltungen.
Die Zusammenarbeit mit den Verkehrsbehörden und anderen Institutionen,die dem Verkehr dienen.
Aufgrund des folgenden Krieges ging es mit dem Club erst ab dem Frühjahr 1946 weiter, wo sich die Gründungsmitglieder wieder zusammenfanden, wobei jedoch viele Freunde im Krieg gefallen oder vermisst wurden. 

 Anfang der 50er Jahre wurde der Vespa-Club
übernommen und ca. 20 aktive und interessierte
Rollerfahrer verstärkten den AMC. Die bekanntesten Namen: Hans Kreutzer und  Hans Thevissen, die beide in späteren Jahren Vereinsgeschichte geschrieben haben. Der
damalige Jahresbeitrag: Autofahrer DM 20,00,
Motorrad-, Roller– und Fahrrad-Fahrer zahlten DM 10,00. 

 In dieser Zeit hatte sich eine starke Gruppen von Motorrad-und Wagenfahrern gebildet. Unter dem Vorsitz von Richard Vogelsang (1949-1954) errangen die ersten Nachkriegserfolge: Dr. Heinz Hoerkens, Theo Kluth, Friedel Kort, Kurt Krieger, Hermann Kühne, Jupp Pöplinghaus, Fed Selbeck, Heinz Schumacher, Hans Thevissen, Heinz Vitten, Eduard Vogtel und Max Zech. Kühne war der Senkrechtstarter. Sieger vieler Ralleys, dann Werksfahrer bei Auto-Union, anschließend Mercedes. Leider verunglückte er beim „Großen Preis von Argentinien“ tödlich. Karl Völlm, 1. Vorsitzender von 1955-1965, hat einen großen Anteil an der Entwicklung des AMC. 1965 wurde er zum Schatzmeister des ADAC Gau Nordrhein gewählt.

 Von 1965-1968 führte Helmut Müller den Club. Erich
Hünnekens und Josef Steinbach wurden Gaumeister
im Turniersport. Unter der Clubführung von Hans
Kreutzer (1968-1975) waren zwei Sportfahrer
besonders erfolgreich:
Fred Kisler und Alfred Jahr. Beide errangen bei der
„Tour d‘Europe“ 1969 eine ausgezeichnete Platzierung
und 1971 einen ersten Platz in der Klasse bis 1,9 Liter. 

Von 1975-1978 war Walter Müller der 1. Vorsitzende.
Von 1978-1998 führte Eberhard Krantz als Vorsitzender den Club, wobei ihm seit 1986 Helmut Müller jun. als zweiter Vorsitzender unterstützte.
1998-2004 führte Helmut Müller jun. den Club und ab 2004 ist Eberhard Krantz wieder der 1. Vorsitzende des AMC.
Als Nachkriegsveranstaltungen des Clubs sind unvergessen: Die „Glockenspitz-Rennen“, die großen internationalen Rennen auf dem „Grenzlandring“, die „Nacht– Orientierungsfahrten“ über 500 km, die kleinen Orientierungsfahrten, „Chinesen-Ralleys“, die Autoslaloms, Turniere für „Wagen“, die „Geschicklichkeits-prüfungen“, dazu noch die Fuchssuch– und Nikolausfahrten.

Der AMC veranstaltete sieben „Go-Kart-Rennen“ auf dem Sprödentalplatz.
Mit Schnupperkursen auf der Indoor-Kart-Bahn und Jugend-Kart-Slalom kam 1997 der sportliche Erfolg zurück.
Seit 1998 finden jährlich auf dem Parkplatz der Stadtwerke Krefeld Vorläufe zur Deutschen Meisterschaft im Jugend-Kart (ADAC) statt. 

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